Urologische Klinik Dr. Castringius München - Planegg

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Harnsteine bei einer Überfunktion der Nebenschilddrüse - Primärer Hyperparathyreoidismus Drucken E-Mail

Wie entstehen Harnsteine bei einer Nebenschilddrüsenüberfunktion?

Die Überfunktion der Nebenschilddrüse (in der Fachsprache "Primärer Hyperparathyreoidismus") ist eine Stoffwechselstörung, bei der die vergrößerten Epithelkörperchen der Nebenschilddrüse ihren Botenstoff, „das Parathormon“, in hohen Dosen in die Blutbahn ausschütten.

Dies bewirkt, dass die Kalziumkonzentration im Blut und im Urin ansteigt. Als Folge können sich kalziumhaltige Harnsteine bilden.

Die Diagnose wird gesichert durch den Nachweis von hohen Konzentrationen von Parathormon und Kalzium, bei niedrigem Phosphat im Blutserum, sowie durch eine hohe Kalziumausscheidung im 24-Stunden-Sammelurin.

Wie wird die Überfunktion der Nebenschilddrüse behandelt?

Zur Behandlung ist eine Operation nötig, bei der gezielt das vergrößerte und hormonaktive Nebenschilddrüsengewebe entfernt wird; eine medikamentöse Behandlung ist nicht möglich.