Urologische Klinik Dr. Castringius München - Planegg

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Harnsteinzentrum München
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Harnsteine in der Schwangerschaft Drucken E-Mail

Bei Schwangeren gestalten sich die Diagnose und die Behandlung von Harnsteinen oft schwierig, da viele Untersuchungs- und Behandlungsverfahren in der Schwangerschaft nicht angewendet werden dürfen.

Zur Diagnose von Harnsteinen in der Schwangerschaft werden Ultraschalluntersuchungen und manchmal auch die Kernspin-Tomografie eingesetzt. Röntgenaufnahmen und Computertomografie dürfen in der Schwangerschaft nicht durchgeführt werden.

In der Schwangerschaft steht die konservative Behandlung mit Schmerzmedikamenten und evtl. mit bestimmten Antibiotika an erster Stelle.

Tritt darunter keine Besserung ein und droht eine Schwangerschaftskomplikation wird eine dünne Schiene in den Harnleiter eingelegt, mit deren Hilfe der Urin dann ungehindert abfließt. Diese Harnleiterschiene kann bis nach der Geburt und der anschließenden Steinbeseitigung im Harnleiter verbleiben.

In speziellen Situationen kann ein Harnstein auch minimal-invasiv mit einem Endoskop über die Blase entfernt werden. Eine Steinzertrümmerung mit Stoßwellen ist während der Schwangerschaft nicht erlaubt.