| Wie beugt man Harnsteinen vor? |
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Wenn Harnsteine immer wieder auftretenJeder 25. Deutsche leidet mindestens einmal im Leben unter einem Harnstein in Niere oder Harnleiter. Löst ein Harnstein eine Kolik aus, führt dies zu stärksten, schier unerträglichen Schmerzen. Nachdem der Harnstein behandelt worden ist, haben viele Patienten Angst, eine solche Qual noch einmal durchleiden zu müssen. Tatsächlich sind Menschen, die schon einmal eine Nierenkolik hatten, besonders gefährdet, immer wieder Harnsteine zu bilden. Etwa die Hälfte erkrankt erneut. Harnsteine bergen neben dem Risiko von Schmerzen auch die Gefahr von chronischen Entzündungen in der Niere und können zu Einbußen der Nierenfunktion führen. So kann man Harnsteinen vorbeugenDas Risiko einer erneuten Harnsteinbildung kann jeder Patient durch einige allgemeine Verhaltensregeln senken: Ernährungs- und Trinkempfehlungen: Um Harnsteinen vorzubeugen, sollte man generell viel trinken. Empfohlen werden 2 bis 2,5 Liter über den ganzen Tag verteilt. Die Ernährung sollte wenig Kochsalz und tierisches Eiweiß enthalten. Hier finden Sie weitere Tipps zum Essen und Trinken beim Harnsteinleiden. Übergewicht vermeiden: Zu viele Kilos auf der Waage erhöhen das Harnsteinrisiko Harnsteinpatienten sollten deshalb auf ihr Gewicht achten. Mit Hilfe unseres Body-Mass-Index-Rechners können Sie herausfinden, ob Sie zu viel wiegen.
Bei Patienten, die ein hohes Steinbildungsrisiko haben, sind zusätzlich spezielle individuelle Vorbeugungsmaßnahmen anzuratenBei manchen Menschen, den so genannten Risikogruppen , treten Harnsteine besonders häufig auf. Gerade für diese Risiko-Patienten ist eine wirksame Harnsteinprophylaxe enorm wichtig. Um eine mögliche Ursache für das wiederkehrende Harnsteinleiden zu finden, wird im Harnsteinzentrum München eine sorgfältige Stoffwechseluntersuchung durchgeführt. Mehr dazu erfahren Sie unter Stoffwechseluntersuchung. Basierend auf den Ergebnissen dieser Stoffwechseltests entwickelt das Team des Harnsteinzentrums München für jeden Patienten ein ausführliches, persönliches Vorbeugungskonzept für seine Steinerkrankung – mit individuellen Empfehlungen zur Lebensführung und Ernährung – und bei Bedarf auch eine zielführende medikamentöse Therapie. Das Risiko einer erneuten Harnsteinbildung sinkt durch diese Maßnahmen enorm. Sie interessieren sich für das Beratungsangebot des Harnsteinzentrums München für Risikopatienten? Dann vereinbaren Sie am besten einen Termin in unserer Harnsteinsprechstunde. |