Urologische Klinik Dr. Castringius München - Planegg

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Harnsteinzentrum München
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Warum bilden sich Harnsteine? Drucken E-Mail

Die Ursachen einer Harnsteinbildung sind sehr unterschiedlich. Neben falschen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten treten auch bei verschiedenen Krankheiten gehäuft Harnsteine auf. Außerdem spielt die familiäre Veranlagung eine Rolle bei der Harnsteinbildung.

Lifestyle-Faktoren begünstigen eine Harnsteinbildung

Das Harnsteinleiden gilt auch als eine typische Zivilisationskrankheit. Die „westliche Ernährung“ stellt einen wesentlichen Faktor für die zunehmende „Steinflut“ dar. Falsche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten führen zu einer gesteigerten Kalzium-Oxalat- und Harnsäureausscheidung und auch zu einer Übersäuerung des Urins: Das Risiko einer Harnsteinbildung nimmt zu.

Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, die eine Harnsteinbildung fördern können:

  • Übergewicht
  • fett- und eiweißreiche Ernährung mit starkem Fleisch- und Wurstkonsum und geringem Obst- und Gemüsekonsum
  • zu geringe Trinkmenge
  • mangelnde Bewegung
  • Bluthochdruck
  • hoher Nikotin- und Alkoholkonsum
  • Stress.

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Bestimmte Erkrankungen fördern die Harnsteinbildung

Leiden Patienten immer wieder unter Harnsteinen, sind möglicherweise bestimmte Stoffwechselkrankheiten oder Infektionen der Harnwege die Ursache. In seltenen Fällen lösen erbliche Erkrankungen wie die Zystinurie eine immer wiederkehrende Harnsteinbildung aus. Auch bestimmte Magen-Darm-Erkrankungen dazu führen, dass immer wieder neue Harnsteine auftreten.

Mehr zu den Ursachen immer wiederkehrender Harnsteine finden Sie im Abschnitt Risikogruppen.